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Von Aida bis Williams: Oper trifft Rock und Pop
Die Arena beherbergt nicht nur die Créme de la Créme der Bundesliga, auch die Superstars der Musik-Szene waren bereits zu Gast auf Schalke. Herbert Grönemeyer fand mit der Arena ein neues Wohnzimmer, Robbie Williams begeisterte nicht nur die weiblichen Fans - und zwei Opern bewiesen eindrucksvoll, wie vielseitig das "Festspielhaus des deutschen Fußballs" ist.
2003 war das Jahr der absoluten Superstars. Robbie Williams, Herbert Grönemeyer, Bruce Springsteen und Bon Jovi lockten rund 350.000 Besucher in die VELTINS-Arena. Ein wahnsinnig heißer Sommer, der den Ruf der multifunktionalen Spielstätte als ideale Konzert-Location unterstrich.
Den Auftakt zur Arena der Superstars machte indes die deutsche Popgruppe Pur. Kurz nach der Eröffnung im August 2001 kamen über 100.000 Besucher zu den beiden Auftritten der fünf sympathischen Jungs aus der Nähe von Stuttgart. Im September 2004 wiederholt die Band den Erfolg: 180.000 lauschten Hartmut Engler und Co. bei drei Konzerten "Pur klassisch" mit dem German Pop Orchestra.
Noch klassischer ging es bei "Aida" und "Carmen" zu. Die Arena verwandelte sich am 1. September 2001 zum ersten Mal in die größte Opern-Bühne der Welt. 48.000 Zuschauer - ein Weltrekord bei Opern-Aufführungen - waren für "Aida" in die Arena gepilgert und sollten es nicht bereuen. Ebenfalls eine absolute logistische und künstlerische Meisterleistung wurde den Besuchern am 6. September 2003 geboten. 32.000 Menschen wurden von der tragischen Liebesgeschichte um die Zigeunerin "Carmen" verzaubert.
Auch der Sommer 2005 bot eine Fülle von Highlights, bei denen die Arena ihre Multifunktionalität unter Beweis stellte. Bei den irischen Superstars von U2 rockte Sänger Bono am 12. Juni 2005 vor ausverkauftem Haus im Schalke-Shirt. Am 26. Juni feierten über 50.000 Zuschauer bei der ersten "TV total Stock Car Crash Challenge" eine gigantische Party.
Doch damit nicht genug: nur knapp zwei Wochen später, am 7. Juli 2005 wurde über 30.000 Opernfans bei Giacomo Puccinis Oper Turandot ein betörendes Fest für die Augen und Ohren geboten. Der Abschluss des Konzertsommers 2005 war dann ein besonderes Highlight: Bei der ersten Auflage der "Sensation White" in Deutschland am 18. Juli feierten über 15.000 Trance- und Techno-Fans bei spektakulären Aufbauten in der Arena, genialen Lichteffekten, Pyrotechnik und erstklassiger Musik eine fabulöse Nacht ganz in weiß.
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