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Fußball als Kerngeschäft
Seit dem Umzug aus dem ehrwürdigen Parkstadion in das "Festspielhaus des deutschen Fußballs" bestreitet der FC Schalke 04 seine Bundesliga-Heimspiele in der VELTINS-Arena. Und damit ist ihre Bestimmung bereits vorgegeben: Fußball ist das Kerngeschäft in der multifunktionalen Spielstätte.
61.673 Zuschauer finden hier bei Ligapartien Platz. Bei internationalen Spielen sind es aufgrund der wegfallenden Stehplätze 54.142. Neben den Meisterschaftsspielen werden in der Arena Begegnungen im nationalen Pokal, im UI-Cup, UEFA-Pokal oder in der UEFA Champions League ausgetragen.
Von der Einzigartigkeit des Schalker Stadions haben sich die Vertreter von UEFA und FIFA bereits überzeugen können. Bei der Bewertung durch die Stadion- und Sicherheitskommission der UEFA ist die Arena in die höchstmögliche Kategorie (Fünf-Sterne-Stadion) eingestuft worden. Die Empfehlung der UEFA-Delegation sprengte gar den Rahmen: "Der Veranstaltungsort wird den Anforderungen mehr als gerecht und könnte sogar als ‚Sechs-Sterne-Stadion' bewertet werden."
Einen Eindruck von der außergewöhnlichen Atmosphäre auf Schalke bekam die europäische Fußball-Familie am 26. Mai 2004. An diesem Tag bestritten der spätere Sieger FC Porto und der AS Monaco das Finale der UEFA Champions League in der Arena. Beim zweitwichtigste Spiel der Fußballwelt verfolgten 53.040 Besucher die Partie im Stadion und etliche Millionen an den Fernsehschirmen.
Die VELTINS-Arena spielte zudem eine zentrale Rolle bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Das Stadion galt als Eckpfeiler der Bewerbung und ist ein Aushängeschild für die WM im eigenen Land. Eine Delegation der FIFA, die das Stadion als eine der zwölf Spielstätten unter die Lupe nahmen, bezeichnete die VELTINS-Arena als "eine Perle der WM 2006". Der Fußball hat in der VELTINS-Arena ein modernes Zuhause gefunden.
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