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PUR lockte 100.000 Zuschauer in die Arena AufSchalke
Konzertgenuss PUR in der Arena! Trotz brütender Hitze am letzten August-Wochenende pilgerten rund 100.000 Fans der erfolgreichsten deutschen Rockband zu den Abschlusskonzerten der Jubiläumstournee-Tournee in der Arena AufSchalke. "20 Jahre - eine Band": Der Slogan von PUR bewahrheitete sich an den beiden Tagen. Anhänger jeglicher Altersgruppen, Kinder, Teenager, vor allem aber weibliche Fans sorgten schon lange vor Beginn der Konzerte für Stimmung in der Halle.
Bei tropischen Temperaturen warteten die "Puristen" stundenlang geduldig auf ihre Idole. Für das umfangreiche, viereinhalb Stunden andauernde Vorprogramm hatte PUR neben Laith Al-Deen auch Michael Johnson, den Union Gospel Choir sowie den Starpianisten Joja Wendt ins Rennen geschickt.
Special Guest des ersten Abends war Peter Maffay, der gemeinsam mit Hartmut Engler eine Gänsehautversion seines Erfolgshits "Tiefer" sang. Ein Song, der aus der Feder von Engler stammt. Das Publikum feierte Maffay ebenso wie Nena, die als zweiter geladener Gast mit auf der Bühne stand. Auch sonst erfüllte PUR an beiden Abenden wieder alle musikalischen Erwartungen mit ihren romantischen, poetischen und kritischen Geschichten aus dem Leben.
Ob bei einfühlsamen Balladen wie "Wenn sie diesen Tango hört" oder eingängige Rocksongs wie"Wir sind immer noch da": Die Fans gingen bei allen Titeln begeistert mit. Mehr als einmal wurde die Band von den eigenen Anhängern überstimmt. Minutenlang sang die Menschenmenge vom 5-jährigen Kind bis zur 65-jährigen Oma jede Textzeile und jede Note mit. Auch ohne Hartmut Englers Unterstützung. Der ließ es geschehen, genoss es und zeigte sich sichtlich beeindruckt.
Besonders stimmungsvoll gestaltete sich der zweite Abend, das eigentliche Abschlusskonzert, das zugleich eine Premiere war. Noch nie zuvor hatte PUR vor 72.000 Menschen gespielt. Neben der Akustik aus 144 Lautsprecherboxen beeindruckte die 334 Quadratmeter große Mittelbühne im Arena-Innenraum ebenso wie Lichtshow. 300 Scheinwerfer verwandelten die Arena AufSchalke in ein Lichtermeer versinken, zu dem die Fans mit Wunderkerzen und Feuerzeugen zusätzlich beitrugen. Aber auch sonst hatten die Schwaben nicht mit Effekten gegeizt und so setzten Tänzerinnen, Akrobaten und Pyrotechnik besondere Akzente. Nach sechs Zugaben und insgesamt dreieinhalb Stunden Musik schienen Publikum und Band gleichermaßen erschöpft wie glücklich. "Das waren unsere besten beiden Konzerte", hob Hartmut Engler mit Blick auf die 20-jährigen Bandgeschichte zu einem hohen Lob an. Einen schöneren Abschluss der Jubiläumstournee hätte es wohl nicht geben können. Das "beste Publikum der Welt" wartet jedenfalls schon gespannt auf die nächsten 20 Jahre Musik PUR.
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