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12.000 trotz Kälteeinbruch beim Oktoberfest der Volksmusik
Mitte September hatte der Herbst plötzlich kalt und regnerisch von Gelsenkirchen Besitz ergriffen. Eigentlich lockt man bei solchem Wetter keinen so leicht hinter dem Ofen vor. Doch dies gelang dem Oktoberfest der Volksmusik, das an einem Sonntag rund 12.000 Feierlustige zum Schunkeln in die Arena AufSchalke einlud.
Der Fußballtempel bot ein ungewohntes Bild. Wo sonst die Blau-Weißen auflaufen, tummelte sich diesmal Dirndl und Lederhosen in weiß und blau. Auch präsentierte sich der Innenraum, als wäre man auf der Wies'n in München: Biertischgarnituren statt Rasen, Schweinshaxen und Brez`n statt Bratwurst mit Pommes.
Die Aushängeschilder der Volksmusik gaben sich an diesem Tag gleich elf Stunden die Ehre. Die Geschwister Hofmann, der Trompeter Stefan Mross, Hansi Hinterseer, die Klostertaler, die Gruppe Hoi, das Alpentrio Tirol, Angela Wiedl, Jantje Smit und Oswald Sattler machten Stimmung. Die befand sich auf dem Höhepunkt, als die Wildecker Herzbuben ihren Auftritt absolvierten. Durch das Programm führten Marianne & Michael, die sich als erfahrene Stimmungsmacher erwiesen.
Da die Temperaturen in der Arena anfangs alles andere als gemütlich waren, mussten sich die 12.000 Volksmusikfans bei der einen oder anderen Maß Bier erst mal so richtig warm schunkeln. Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch. Für die Volksmusiker waren die klimatischen Verhältnisse ein Grund mehr, ihrem Publikum so richtig einzuheizen.
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